mit Kiki & DJ Achim

wir machen Wellen auf dem Gau ...

TBT - Trenders Buch Tipp

Hallo, herzlich willkommen bei TBT - Trenders Bücher Trends

Wir - das sind Joris, Marit, Rene und Jeannine Trender - wollen euch jede Woche ein tolles Buch vorstellen und somit BücherTipps ans Ohr geben. 

Infos zu allen Folgen gibt es hier zum nachhören oder nachlesen:

Horst Klein und Monika Osberghaus - Alle behindert!



Das Kinderbuch stellt kurz und prägnant 25 Kinder in Bild und Wort vor. Dabei hat jedes dieser Kinder eine Beeinträchtigung. Horst Klein, der selbst Vater eines Kindes mit Down-Syndrom ist, möchte mit dem Buch Wissen bei Kindern (und auch Erwachsenen) vermitteln. Es ist von der Form eher ungewöhnlich für ein Buch, da 25 verschiedene Steckbriefe humorvoll wie in einem Freundebuch zu lesen sind. Dabei wird von den Autoren der Begriff Behinderung dahingehend eigenmächtig erweitert, so dass Kinder, die z.B. immer angeben oder sehr schüchtern sind, die sich „tussihaft“ geben oder absolut normal sind oder auch das Kind „Leopoldine Viktoria“, die Helikoptereltern hat, als behindert vorgestellt werden. Am Ende des Buches wird der Leser eingebunden. Auf der einen Seite soll man für die blinde Ronja Blindenschrift durchdrücken, auf der anderen Seite wird man direkt aufgefordert, einen Steckbrief über sich auszufüllen. Mit den Worten „raus mit der Sprache“ wird man aber nicht nur nach seiner individuellen Behinderung gefragt, sondern nach viel mehr, nämlich danach, was Menschen ausmacht. Was ich persönlich an dem Buch spannend finde, ist das MitmachLevel auf jeder Seite am unteren äußeren Rand. Anhand eines Balkens kann man erkennen, wie hoch bei einem Kind ein mögliches Mitmachen eingestuft wird. Ganz am Ende wird von den Autoren noch darauf hingewiesen, dass die abgebildeten Kinder frei erfunden sind und natürlich die dargestellten Behinderungen nur ein Ausschnitt im breiten Spektrum sind. Trotzdem betonen sie, dass es Typisches und Vergleichbares gibt, was in diesem Buch abgebildet wurde. Mit den Worten der Nürnberger Zeitung vom Dezember 2019, nämlich dass dieses Buch eine Bereicherung für jede Familienbibliothek ist, möchte ich euch ermutigen, das Buch selbst zu kaufen. Natürlich könnt ihr es bei uns ausleihen, um reinzugucken. Aber es dann noch selbst mit seinen Kindern auszufüllen, macht natürlich mehr Spaß. Cool, denn das Lesen fetzt!



 

Rick Riordan - fünfteilige PercyJackson-Serie 

Nun aber zu meinen aktuellen Lieblingsbüchern. Es ist die fünfteilige PercyJackson-Serie von Rick Riordan und es geht hier hauptsächlich um griechische Götter. Die Bücher sind für jugendliche Leser geeignet und die Geschichte wurde sogar schon verfilmt. Zu Beginn der Serie erfährt man, dass Percy nicht sehr glücklich ist. Er ist kein guter Schüler, schafft es nicht länger als ein Jahr an einer Schule zu bleiben und hat eigentlich keine Freunde. Dann erfährt der 12- jährige Percy während der Sommerferien, dass er der Sohn des Meeresgottes Poseidon ist. Er ist somit eine Demi-Gottheit, ein Halbgott, da seine Mutter sterblich ist. Eigentlich hatten sich die drei mächtigen Götter Poseidon, Zeus und Hades vor längerer Zeit geschworen, keine Kinder mit Sterblichen mehr zu zeugen, doch dieser Plan ging nicht auf. Percy verbringt nun seine Ferien in einem magischen Camp, dem Half - Blood und lernt dort die Halbgöttin Annabeth, die Tochter der Athene, Göttin der Weisheit, kennen. Mit ihr und seinem neuen Freund Grover, er ist halb Ziege und halb Mensch, erlebt er viele Abenteuer. Percy und seine Freunde müssen es schaffen, Diebe im Olymp zu fangen. Denn Percy wird auf einmal zu Unrecht beschuldigt, den Herrscherblitz von Zeus gestohlen zu haben. Was sie dabei alles erleben und in welcher Gefahr sich die Freunde und auch die Mutter von Percy befinden, müsst ihr unbedingt selbst lesen. Ich bin gespannt, ob euch die Göttersaga auch so in den Bann zieht, wie mich. Denn… lesen fetzt!



Barbara Robinson - HILFE, die Herdmanns kommen!

Der Titel des Buches lautet: HILFE, die Herdmanns kommen Im Original ist es eine amerikanische Fassung aus dem Jahre 1971 und hier trägt es den Titel: „The Best Christmas Pageant Ever“, übersetzt bedeutet das so viel wie „Das beste Krippenspiel überhaupt“. Das Buch wurde von Barbara Robinson geschrieben und ins Deutsche von Nele und Paul Maar übersetzt. Paul Maar kennt man beispielsweise von dem Buch „das Sams“. Aber nun zum Inhalt des Buches: Zu der Familie Herdmann gehören Hedwig, Olli, Klaus, Leopold, Eugenia und Ralf Herdmann. Diese sechs Kinder benehmen sich meistens ziemlich asozial. Sie verursachen häufig Streit, sie quälen andere Kinder und verbreiten regelrecht Angst und Schrecken. Das Buch beginnt mit den Worten: Die Herdmann - Kinder waren die schlimmsten aller Zeiten. Sie logen und klauten, rauchten Zigaretten (sogar die Mädchen) und erzählten schmutzige Witze. Sie schlugen kleine Kinder, fluchten auf ihre Lehrer, missbrauchten den Namen des Herrn…und setzten alles mögliche in Brand. Die Kinder kennen ihren Vater Herdmann nicht. Er ist, als Hermine Herdmann, die Jüngste der Familie zwei Jahre alt war, auf das Dach eines fahrenden Zuges gesprungen und seitdem nicht mehr aufgetaucht. Mutter Herdmann arbeitet rund um die Uhr in einer Schuhfabrik und das tut sie nach eigenen Angaben gern… Somit passen die Herdmanns Kinder auf sich selbst auf. Und die Großen lehren den Kleinen alles, was sie können. Der Beweis dafür ist, dass Hedwig die Schlimmste von allen Herdmanns ist. Doch eines Tages tauchen alle sechs Kinder urplötzlich in der Sonntagsschule auf, weil sie annehmen, dass es dort Süßigkeiten zu essen gibt. Und zu allem Überfluss schaffen sie es auch noch beim Krippenspiel sämtliche Hauptrollen zu bekommen. In diesem Jahr werden die Proben ziemlich chaotisch, aber zu Jedermanns Überraschung erkennen alle anderen Bewohner der kleinen Stadt, dass in den Herdmanns doch ein guter Kern steckt und es scheint, dass sie den Geist, die Botschaft der Weihnacht besser zu verstanden haben als alle Anderen bisher.


Kai Pannen - „Du spinnst wohl!“


TBT Jahresrückblick - Best OFF 2020

Nick Hornby - "Ballfieber – Die Geschichte eines Fans"

Das Buch „Fever Pitch“ ist die Geschichte des Autors Nick Hornby. Es ist die verrückte Geschichte einer lebenslangen Liebe. „Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würden…“


Es geht also nicht um einen Erfolgsfan, wie es sie heute so zahlreich gibt. Es geht um die Liebe zum Spiel und auch um das Leiden und die Enttäuschungen nach den unzähligen Niederlagen. Das ist schon der große Unterschied zu den heutigen Fans der großen Mannschaften in der deutschen, französischen oder italienischen Liga. Der Meister steht eigentlich schon fest, Spannung beginnt erst ab Tabellenplatz 2. Und da ist auch die Verbindung zu Diego Maradona. Er ist nicht beim glorreichen FC Barcelona geblieben. Er ist nach Italien gegangen, und zwar nicht in den reichen Norden zu Juventus, sondern in den armen Süden nach Neapel. Zurück zum Buch.

»Fever Pitch« hat beim Publikum und bei den Journalisten wahre Begeisterungsstürme entfacht. Nick Hornbys Buch war bahnbrechend, weil es als erstes auf den Punkt brachte, was Fußballbesessenheit in all ihren ernsten und komischen Facetten ausmacht. Ihr wollt ein Beispiel? Bitte schön:

„..ich liebe am Fußball sein Tempo, seine Unberechenbarkeit. Ich liebe die Art, wie kleine Männer große Männer in einer Weise zunichte machen können (wie Maradona), die in anderen Kontaktsportarten nicht möglich ist, und die Eigenheit, dass das bessere Team nicht zwangsläufig gewinnt. Und da ist die Athletik und die Art, wie Kraft und Intelligenz sich vereinigen müssen. Es erlaubt Spielern, auf eine Weise wunderschön und tänzerisch auszusehen, wie andere Sportarten es nicht tun: Ein perfekt getimter Flugkopfball oder ein perfekt getroffener Volleyschuss erlauben dem Körper, eine Haltung und Grazie zu erreichen, die manche Sportler niemals zeigen können.“

Ich hoffe, Ihr habt ein bisschen Lust auf das Buch bekommen. Dann rauf auf die Couch und anfangen zu lesen, denn ihr wisst ja: Lesen fetzt!

Michael Engler  - „Ein komischer Vogel“ 

Das Buch von Eva Muszynski und Karsten Teich heißt „Trudel Gedudel purzelt vom Zaun“. Es beschreibt das aufregende Abenteuer eines glücklichen Huhnes, welches bisher nur die eine Seite des Zaunes kennt. Trudel, das glückliche Huhn heißt mit ganzen Namen Trudel Gedudel, sie lebt auf dem Bauernhof, den sie „Das - Gelbe - vom - Ei“ nennt. Hier gibt es jede Menge Hühner, einen Hahn und die Puten Ete und Petete. Trudel Gedudel hat ihre Prinzipien, nach denen sie lebt. So ist es beispielsweise für das Huhn wichtig, am Morgen zuallererst aus dem Hühnerstall zu hüpfen, weil „die frühe Henne den Wurm fängt“. Ihre Weisheiten hat Trudel von ihrer Tante Elli und sie werden an einigen Stellen im Buch zum Besten gegeben. Eines Tages bekommt Trudel von der frechen Möwe Gräten-Käthe Besuch. Die Möwe macht sich einen Spaß daraus, Trudel immer wieder andere Namen zu geben, z.B. nennt sie Trudel Pudel oder Nudel, doch Trudel überhört das. Aber eines kann das Huhn nicht auf sich sitzen lassen. Als die Möwe nämlich meint, dass Trudel keine Ahnung von der Welt auf der anderen Seite des Zaunes hat und sie auch gar nicht das Meer kenne, da kommt Trudel ins Grübeln und beschließt endlich einmal „mehr“ zu sehen. Schon das Abenteuer, wie Trudel über den Zaun kommt und der Weg zum Meer, sind wirklich amüsant. Was mir an dem Buch besonders gut gefällt ist, dass der erwachsene Vorleser durch viele Wortspiele ganz bestimmt schmunzeln kann und so das Vorlesen wirklich zu einem Vergnügen wird. Auch für den jungen Leser ist das Buch empfehlenswert, da die kurzen Texte und die originellen Bilder für viel Abwechslung sorgen. Wirklich freche und interessante Protagonisten spielen bei dem Mut - Mach - Abenteuer eine Rolle, so dass man als Leser immer wieder in neue Rollen schlüpfen kann.  



Michael Engler  - „Ein komischer Vogel“ 

Es geht um einen komischen Vogel, der etwas anders ist als die anderen Vögel. Er ist größer und schwerer als seine Amselgeschwister und kann deshalb nicht fliegen. Er kann nicht leichtfüßig hin und her trappeln und Regenwürmer aufpicken, weil er überhaupt nicht leichtfüßig ist. Dieser Vogel schießt wirklich den Vogel ab. Dieser Vogel ist ja auch kein Vogel, sondern ein kleiner roter Drache.


Plötzlich war nämlich im Amselnest ein etwas größeres rötliches Ei. Nachdem die Amselmutter vergeblich versucht hat, das schwere Ei zu entfernen, sagte sie: „Ob ich nun auf drei oder vier Eiern sitze, macht auch keinen Unterschied“. So beginnt die Geschichte des kleinen roten Drachen. Nach und nach merkt nicht nur der Drache, dass er etwas anders ist. Die anderen Tiere des Waldes beäugen ihn schon etwas kritisch…bis sich die Gelegenheit für den „komischen Vogel“ bietet, zu zeigen, dass er auch brauchbare Fähigkeiten hat. So kommt es, dass sich die Aussage „Es ist nicht leicht, etwas anders zu sein.“, umwandelt in „Es ist schön, etwas anders zu sein.“

Es ist also in Ordnung, so zu bleiben wie man ist. Denn manchmal ist es schön, etwas anders zu sein, oder etwa nicht? 



Per J. Andersson - Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden

Es ist die wahre Geschichte eines Inders, der genau in die entgegengesetzte Richtung gereist ist, nämlich von Indien nach Europa. Der Autor Per J. Andersson hat sie für uns aufgeschrieben. Es ist die Geschichte vom armen, mittellosen aber zeichnerisch sehr talentierten Pradyumma Kumar, genannt Pikay. Mal wird der begabte Porträtzeichner von der Präsidentin Indira Gandhi eingeladen, um sie zu malen, mal muss er tagelang hungern und schläft auf der Straße. Absolute Extreme bestimmen sein Leben. Eines Abends taucht neben seiner Staffelei ein blondes Mädchen auf und eine unglaubliche Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf. Die beiden jungen Menschen verbringen eine wunderbare Zeit zusammen in Indien. Aber als Lotta zurück nach Schweden muss, stehen die Chancen für eine gemeinsame Zukunft schlecht. Aber Pikay hat Lotta versprochen, dass er nach Schweden kommt. Und Pikay hält, was er verspricht. Ob ihr es glaubt, oder nicht. Pikay fährt mit seinem Fahrrad los und macht sich auf die 7000 km lange Reise von Asien nach Europa. Was auf dieser unglaublichen Reise so alles passiert, möchte ich euch nicht verraten. Nur so viel: Heute sind die beiden seit 35 Jahren verheiratet, haben zwei Kinder und leben auf einem alten Bauernhof in der Nähe von Boras in Schweden. Es ist ein Buch über den Glauben an die Menschlichkeit und die Kraft der Liebe. Also ran ans Bücherregal und los geht es, denn ihr wisst ja, lesen fetzt.


Mark Uwe Kling - Känguru-Chroniken


 Sven Regener - Herr Lehmann

Herr Lehmann ist Wahlkreuzberger, fast dreißig, und verfügt über einen ganz eigenen, unnachahmlichen Charme. Mit seinem nüchternen Blickfür die tragische Komik des Lebens,obwohl er oft alles andere als nüchtern ist, bewegt er sich durch den Alltag im West-Berlin des Jahres 1989. Jahrelange, ausgefuchste Ausweichmanöver und männliche Trägheit haben den bis ins Mark ambitionslosen Bierzapfererfolgreichalle Ansprüche von Eltern, Vermietern, Nachbarnund Frauen aussitzen lassen. Er lebt also weitgehend verantwortungsfrei in seiner Eineinhalbzimmerwohnung, wenn er nicht gerade in die nächste Kneipe geht. Doch plötzlich, kurz vor seinem dreißigsten Geburtstag, bricht eine unvorhergesehene Störung nach der anderen in seinen heißgeliebten und trägen Alltagstrott. Seine Eltern aus der Provinz kündigen sich an und die schöne Köchin aus der Markthallenkneipe hat es ihm angetan. Und zu allem Überfluss zwingenihn widrige Umstände, eine Reise an denKurfürstendamm anzutreten und den Versuch einer Grenzüberschreitung gen Ostberlin vorzunehmen...


Jostein Gaarder - 2084 - Noras Welt (Infos als pdf)

Der Totensäer von Chris Karlden (Infos als pdf)

Der Totensäer TBT [mp3]

Vor uns das Meer

Unter Wölfen

Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat

Der Klang des Herzens

Die letzte Terroristin

Kurzbeschreibung FREE FALL - Die Wahrheit ist dein Tod

Polnisch für Anfänger

Gemeinschaft erleben - Deutsche Jugendherberge

ein Jugendbuch von Ottfried Preußler:  Krabat

 Kathrin Schrocke: „Immer kommt mir das Leben dazwischen“

Lena Greiner und Carola Padtberg „Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!“

Marc-Uwe Kling "Der Tag an dem Oma das Internet kaputt gemacht hat"

Martin Walker "Connaisseur"




Marc-Uwe Kling "Das NEINHorn"

Katja Brandis Woodwalker


 
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